Das BrautkleidObwohl du dir zu diesem besonderen Anlass bestimmt schon seit Jahren ein Kleid in den Kopf vorschwebt, solltest du dich bei dieser Entscheidung beraten lassen. Hole dir bei einem Profi oder auch bei Mitgliedern deiner Familie (aber bitte nur bei den ehrlichen, geschmackvollen...) Rat. Das Kleid, das du schließlich kaufst, sollte deine Vorteile hervorheben und die Nachteile so gut wie möglich kaschieren! Klick hier, um Tipps für dein optimales Kleid zu finden! Ein langes, eher formelles Kleid eignet sich für die Kirche und fürs Standesamt. Die meisten Bräute bevorzugen für die standesamtliche Trauung jedoch eher ein kurzes Kleid oder ein Kostüm. Für die Kirche solltest du von allzu Aufsehen erregenden Outfits die Finger lassen, denn es ist nach wie vor ein Gotteshaus, und das will respektiert werden! Welches Kleid dir auch am besten gefällt, wenn du in den Spiegel schaust - du solltest dabei nicht vergessen, dass es von hinten genau so gut aussehen muss! Deine Gäste können dich bei der Trauung nur aus dieser Sicht bewundern. Außerdem solltest du Knitterstoffe vermeiden und dich lieber für einen Stoff entscheiden, der auch am Abend noch gut aussieht. Möchtest du eine Schleppe, so lass dich gut beraten! Entscheide dich auf keinen Fall für eine Schleppe, die weder abnehmbar noch hochzustecken ist, sonst wirst du den ganzen Abend damit beschäftigt sein, nicht auf dem feinen Stöffchen herumzutanzen. Wenn der Alptraum zur Wahrheit wird und die Schleppe sich tatsächlich verabschiedet, sollte deine Trauzeugin mit Nähzeug und Fingerfertigkeit parat stehen, um das kleine Malheur wieder auszubessern. Du kannst Farb- und Stilfragen für Brautkleider ruhig mit dem Bräutigam besprechen, damit er sich und seinen Trauzeugen auch darauf abstimmen kann. Eigentlich sollte er sonst kein weiteres Detail über dein Kleid erfahren. Ist er jedoch in Geschmacksfragen schwer einzuschätzen oder legst du überdurchschnittlich viel Wert auf seine Meinung, kannst du auch mit ihm das Kleid aussuchen. Er wird zwar dann schon vor der Hochzeit wissen, wie schön seine Braut ist, doch wenigstens musst du nicht befürchten, ihm nicht zu gefallen. Welche Farbe? Weiss ist die Farbe der Unschuld, daher auch die des Hochzeitskleides. Diese Tradition entstand im 18. Jahrhundert, als königliche Familien in Europa anfingen, die schweren dunklen Stoffe mit weissen zu ersetzen. Wenn dir aber ein weisses Kleid weder steht noch gefällt, heirate doch in einem Beigeton oder der Pastellausführung deiner Lieblingsfarbe. Heutzutage sind diese Töne gang und gäbe. Und bei Winterhochzeiten kommen nun auch wieder dunkle Farben in Frage! Kaufen oder Leihen? Egal, ob du planst, ein Kleid zu kaufen oder zu leihen, nimm jemanden mit, dessen Geschmack du bewunderst. So persönlich diese Entscheidung auch ist, sie ist eigentlich zu wichtig, um ohne seelische und moralische Unterstützung gefällt zu werden. Am besten bereitest du dich auf einen Anprobe-Marathon vor. Frage auch nach zusätzlichen Spiegeln, wenn du dich in den vorhandenen nicht von allen Seiten betrachten kannst. Man kann Brautkleider übrigens schon ab 250 Euro erstehen! Da es aber nach oben keine Preisgrenze gibt, solltest du vorher festlegen, wieviel du für dein Brautkleid ausgeben willst. Vergiss hierbei nicht, die Accessoires mit einzuplanen. Heiratest du spät im Jahr, solltest du dich schon am Sommeranfang um ein Kleid kümmern, da die Kollektionen meist im November gekauft werden und somit bis Sommerende wahrscheinlich schon vergriffen sind. Hast du ein Kleid gefunden, überlege dir vor dem Kauf, ob es sich zum eventuellen Umfärben oder Ändern eignet, wenn du daraus nicht das Taufkleid deines Kindes fertigen lassen willst! Vielleicht möchtest du jedoch auch das Kleid vor der Hochzeit ändern lassen. Frage bei deinem Brautgeschäft nach. Die meisten bieten den Service gegen geringen Aufpreis an. Das kann acht bis zwölf Wochen dauern, also beginne früh mit der Kleidersuche! Entschließt du dich, ein Kleid zu mieten, kannst du mit etwas Geduld echte Angebote finden. Doch erkundige dich nach versteckten Kosten, zum Beispiel, ob die Brautkleider für einen ganzen Tag zur Verfügung stehen, ob du sie am Morgen anziehbereit abholen kannst und ob das Kleid gereinigt zurückgeben werden muss. So eine Brautkleidreinigung kann nämlich ganz schön teuer sein! |