HochzeitsbilderWenn auch ihr euch später anhand vieler schöner Fotos an eure Hochzeitsfeier erinnern wollt, dann habt ihr zwei Möglichkeiten: Zum einen könnt ihr eure Freunde und Bekannten fragen, ob sich jemand die Rolle des Hochzeitsfotografen zutraut. Bestimmt gibt es unter den Gästen einen, von dem ihr wisst, dass er gute Bilder macht. Die Frage ist nur, ob er sich bereit erklärt, den ganzen Tag lang auf den Auslöser zu drücken. Aber wenn ihr ihn nett bittet... Zum anderen könnt ihr auch einen Profi buchen! Es besteht natürlich ein großer Unterschied zwischen "Knipsen" und "Fotografieren". Wer absolut sicher gehen will, dass die schönsten Augenblicke des Lebens nicht verwackelt sind, die Köpfe fehlen oder der Blitz mal wieder nicht losging, der sollte sich für einen Berufsfotografen entscheiden. Dabei ist es wichtig, dass ihr mit ihm frühzeitig eure Fotowünsche besprecht, damit er für die unterschiedlichen Aufnahmesituationen den richtigen Film dabei hat. Zum Beispiel habt ihr die Wahl, ob es lediglich Studioaufnahmen sein sollen, ob ihr auch Aussenaufnahmen machen lassen wollt oder ob der Fotograf ganze Fotoserien, eine sogenannte Reportage des ganzen Hochzeitstages schiessen soll. Die Honorare differieren dementsprechend. Für den Fall, dass Freunde oder Bekannte den Job erledigen, haben wir ein paar nützliche Tipps zusammengestellt, damit die Fotos nicht nur besonders originell, sondern auch richtig gut werden. Bei Aufnahmen im Freien unter Sonneneinstrahlung ist besonders auf den Stand der Sonne zu achten. Der Fotograf sollte diese, wenn möglich, im Rücken haben. Starke Schlagschatten werden mit Blitzlicht aufgehellt. Auf dem Standesamt kann sich ein Fotograf in der Regel frei bewegen. Sehr gut geeignet sind ein Fujicolor Superia 200 oder ein Fujicolor Superia X-TRA 400. Höhepunkte, die auf jeden Fall im Bild festgehalten werden sollten, sind der Tausch der Ringe sowie die Unterschriften des Brautpaares und der Trauzeugen. Wenn ihr möchtet, dass in der Kirche Fotos gemacht werden, solltet ihr vorher den Pfarrer um Erlaubnis fragen und euch vergewissern, ob mit Blitz gearbeitet werden kann und ob man sich als Fotograf frei bewegen darf. Werden die letzten beiden Punkte positiv beantwortet, ist ein Fujicolor Superia X-TRA 400 der richtige Film. Wenn die Bewegung eingeschränkt ist, aber mit Blitz fotografiert werden darf, eignet sich ein Fujicolor Superia 800 besser. Falls es nicht erlaubt ist, den Blitz zu verwenden, benutzt am besten einen Fujicolor Superia X-TRA 800 oder einen Fujicolor Superia 1600. Höhepunkte in der Kirche sind der Einzug des Brautpaares und der Tausch der Ringe. Aber auch der Auszug aus der Kirche und das Spalier der Freunde stellen sehr schöne Motive dar. Ebenso Gruppenbilder vor dem Kirchenportal vom Brautpaar, vom Brautpaar mit Eltern, Trauzeugen, Geschwister usw. sowie ein Gruppenfoto mit Brautpaar und Gästen. Setzt je nach Wetter einen Fujicolor Superia 100, einen Fujicolor Superia 200 oder einen Fujicolor Superia X-TRA 400 ein. Wolkenlos ISO 100/21° Bedeckt ISO 200/24° Regnerisch ISO 400/27° Bei der eigentlichen Hochzeitsfeier sollten Tischdekoration, Tischredner, die Hochzeitstorte und alle Gäste mindestens einmal fotografiert werden. Bei Personenaufnahmen mit Blitz ist besonders darauf zu achten, "rote Augen" zu vermeiden. Falls vorhanden, sollte die "rote Augenreduzierung" der Kamera eingesetzt werden. Wir wünschen euch ein tolles Hochzeitsfest und viele schöne Erinnerungsfotos! |